Das sind die 5 besten und schlechtesten Simulatoren!

Der Youtube-Kanal nordrheintvplay hat die simulationsaffine Community abstimmen lassen, hier sind die fünf besten und die fünf schlechtesten Simulatoren 2020!

Top 5: Firefighting Simulator – The Squad

Auf Platz 5 hat’s der Firefighting Simulator geschafft. Das ist nicht ganz selbstverständlich, denn das Spiel hat einiges hinter sich. Schon vor vier Jahren wurde es nämlich angekündigt, danach hörte man aber immer weniger davon. Zuletzt gab’s gar keine News mehr zu dem Spiel. Es mehrten sich die Gerüchte, das Spiel sei eingestellt worden oder es würde eines Tages in desaströsem Zustand erscheinen. Und Publisher Astragon hüllte sich in Schweigen, zeigte den Firefighting Simulator zuletzt nicht einmal mehr auf Messen. Ende 2020 wurde er dann aber überraschend unter dem Namen „Firefighting Simulator: The Squad“ neu angekündigt und wenig später auch released. Und – was soll man sagen? Der Firefighting Simulator ist ein echt solides Spiel, das sowohl im Singleplayer- als auch im Multiplayer-Modus Spaß macht! Schon der Einstieg ist stimmungsvoll und spektakulär inszeniert. Man rückt im Spiel etwa zu brennenden Einfamilienhäusern aus, teilweise brennen aber auch ganze Industrieanlagen. Unter Zeitdruck müssen dann das Flammeninferno unter Kontrolle gebracht und die Personen aus den brennenden Gebäuden gerettet werden. Trifft man falsche Entscheidungen, scheitert der Einsatz im schlimmsten Fall – oder er zieht sich ewig lange hin. Das Spiel macht Spaß, bringt lizenzierte Fahrzeuge und allerhand unterschiedliche Brände mit. Die Schwächen des Spiels zeigen sich erst nach, ein, zwei Stunden Spielzeit: da es im Firefighting Simulator: The Squad nämlich nur Brände und keine anderen Einsatzarten gibt, geht die Spannung schnell zurück. Irgendwann wählt man nur noch stumpf den Einsatz aus, fährt durch die riesige Welt zum Einsatzort, löscht das Feuer und wiederholt das Prozedere für den nächsten Einsatz.  Hinzu kommt, dass alles gescriptet wirkt: Man kann sich weder in der Wache, noch in der Welt frei bewegen, kann mit seinen Entscheidungen den Einsatz nur äußerst begrenzt beeinflussen und neigt dazu, alles nach Schema F abzuarbeiten. Wegen des unpassenden KI-Verkehrs, einer fehlende Open-World und vor allem wegen der fehlenden Abwechslung hat’s der Firefighting Simulator nur auf Platz 5 geschafft, obwohl der Titel extrem gut aussieht und viel Potential für einen spektakulären Simulator hat. Nicht zuletzt deshalb, hat er auf Steam auch eine Wertung von beachtlichen knapp 90% erhalten.

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Top 4: Straßenbahn-Simulator TramSim

Auf Platz 4 der besten Simulationen 2020: Der TramSim. Darin ist es möglich, auf der Linie 1 mit der Straßenbahn quer durch die Stadt Wien zu fahren. Das besondere daran: Nicht nur die Straßenbahn, auch die gesamte Umgebung ist für das Spiel ultra realistisch in der Unreal Engine nachgebaut worden. Und „ultra realistisch“ ist dabei keinesfalls übertrieben: Sehenswürdigkeiten, Häuser, Asphaltdecken, Bäume – alles ist fast exakt wie in der Realität platziert – oft versehen mit fotorealistischen Texturen. Dazu kommen eine realistische Soundkulisse, bedienbare Tasten im Führerstand und ein- und aussteigende Fahrgäste. Sowohl erfahrene Straßenbahnfahrer als auch Neulinge dürften großen Spaß am TramSim haben. Das einzige Problem: Der Straßenbahn-Simulator bietet für 30 Euro viel zu wenig Spielzeit. Dargestellt ist nämlich wirklich nur die knapp einstündige Linie 1 in Wien und eine knapp 10-minütige Tram Challenge. Mehr nicht. Nach einer guten Stunde hat man also alles im Spiel gesehen. Dazu kommt: Auf vielen PCs verursachte das Spiel kurz nach Release einige Fehler, die den Spielspaß minderten. In Zukunft sollen zwar noch weitere Inhalte – etwa eine kostenlose Straßenbahn, DLCs und Modding-Tools kommen, für Euch reichte es beim TramSim trotz toller Grafik, gutem Sound und einem außergewöhnlich hohen Detailgrad aber nur für Platz 4 im Jahr 2020.

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Top 3: Fishing: North Atlantic

Auf Platz 3 hat’s die Fischerei- und Schiff-Simulation „Fishing: North Atlantic“ geschafft. Die kam zu Release zwar leider nicht ohne heftige Bugs aus, nach kurzer Zeit war das Gröbste allerdings gefixt und jetzt macht Fishing: North Atlantic wirklich Spaß! Zugegeben, Schiffe und Fischerei – das ist nicht jedermanns Sache. Wer sich allerdings dafür begeistern kann, ist mit diesem Spiel gut beraten. Wie der TramSim und der Firefighting Simulator wurde auch Fishing: North Atlantic mit der Unreal Engine gebaut. Dadurch wird ein wunderschönes, stimmungsvolles Bild der Region rund um Nova Scotia gezeichnet. Im Spiel startet man zunächst mit einem kleinen Boot und muss mit der Harpune Thunfisch und Schwertfisch jagen. Später lassen sich auch die großen Pötte nutzen, mit denen man Hummer, Rotbarsch, Schneekrabben, Kabeljau, Schellfisch, Makrelen und mehr fangen und fischen kann. Dazu gibt’s unterschiedliche Techniken: Für Schneekrabben braucht man etwa Schiffe mit Reusen und Rotbarsch, lässt sich per Schleppnetz oder mit Langleinen fischen. Die Fangmethoden sind unterschiedliche aufwendig und unterschiedlich lukrativ – wichtig ist aber: Durch den enormen Umfang an unterschiedlichen Fisch- und Schiffarten bietet das Spiel genug Abwechslung. Auf den großen Pötten braucht man überdies eine Crew, die einzelne Aufgaben übernimmt. Man selbst kann sich entscheiden, mitzuhelfen oder als Manager zu agieren. Für Platz drei hat’s bei Fishing: North Atlantic vermutlich deshalb nur gereicht, weil das Interesse am Thema bei vielen eher gering ist und Multiplayer sowie Modding-Möglichkeiten fehlen. Nichtsdestotrotz: Für Menschen mit Patent A, B, C und der Sechs das perfekt Spiel!

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Top 2: Snowrunner

Die Plätz 5 bis 3 waren sicherlich gut, auf Platz zwei hat’s allerdings eine Simulation geschafft, die doch noch ne ganze Ecke besser war: Es ist die Offroad-Simulation Snowrunner. Im Vorgänger Mudrunner hat’s bereits Spaß gemacht, sich durch den Schlamm zu wühlen, im neuen Spiel Snowrunner sieht dieser Spaß aber auch gut aus. Im Spiel startet der Spieler zunächst mit alten Fahrzeugen, die für Schnee und Schlamm eigentlich ungeeignet sind und muss sich Stück für Stück neue Fahrzeuge freispielen. Dazu müssen Transport-Missionen verschiedenster Art absolviert werden. Mal sind das nur einfache Transport-Aufträge, manchmal muss man aber auch Schwerlasttransporte durch Schnee und Eis manövrieren. Das alles klingt vielleicht zunächst eher langweilig, im Spiel macht’s aber irrsinnig viel Spaß und ruft alle Emotionen hervor. Wenn man sich ‚ne halbe Stunde mit Allrad und Differentialsperre durch die Prärie gekämpft hat und 10 Meter vor dem Ziel der Tank leer ist oder das Fahrzeug durch ‚ne dumme Aktion einen Totalschaden erleidet, ist der Frust groß. Manchmal flucht man nur, manchmal will man den ganzen Bums komplett deinstallieren. Entsprechend groß ist aber auch die Freude, wenn man nach vielen Aufträgen endlich große, leistungsstarke Trucks kaufen kann. Ihr merkt schon, ich fühl das Spiel. Fairerweise muss man allerdings sagen: Das Spiel kam alles andere als perfekt auf den Markt. Insbesondere der Multiplayer-Modus machte lange Probleme, es gab Bugs bei einigen Fahrzeugen und der Mod-Support kam für die Konsolen erst sehr spät. Vielleicht war’s für Euch auch deshalb nur Platz 2.

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Top 1: Microsoft Flight Simulator

Auf Platz eins der besten Simulationen 2020 habt ihr den Microsoft Flight Simulator gewählt. Das ist vielleicht auch der beste Simulator der kommenden Jahre, denn simuliert wird hier nicht weniger als die gesamte Welt. Genutzt wurden dafür Bing-Daten, mit deren Hilfe die Welt automatisch inklusive aller Meere, Flüsse, Wälder und Häuser generiert wurde. Nicht überall passen die Höhen, nicht überall sieht’s hübsch aus, aber trotzdem führte das dazu, dass viele Spieler zunächst mal ihr eigenes Haus anflogen und begutachteten. Das ist zwar witzig, im Spiel geht’s aber natürlich um was anderes. Insbesondere grafisch ist das Spiel im Vergleich zu vorherigen Flug-Simulation ein echter Meilenstein und dank intuitiver Zugänge, Checklisten und kleinerer Flugzeuge haben auch viele Casual-Spieler schnell Spaß am Spiel gefunden. Für Flug-Simulator-Profis ist der neue Microsoft Flight Simulator aktuell aber noch Fluch und Segen zugleich. Denn auf der einen Seite gibt es die bereits genannten Vorzüge. Auf der anderen Seite ist die Entwicklung eines Flug-Simulators allerdings auch äußerst kompliziert. Um alle Funktionen eines Flugzeugs und die physkalischen Details richtig darstellen zu können, sind unglaublich viele Parameter notwendig, die beim Release nicht alle enthalten oder fertig waren. Dementsprechend gibt’s auch lange nach Release noch zahlreiche Patches, die das Spiel verbessern und erweitern sollen. Die führen aber teilweise zu abstürzen oder machen das Spiel kurzzeitig nicht spielbar. Trotz allem: Der Microsoft Flight Simulator ist der Flug-Simulator der Zukunft. Und durch zahlreiche AddOns wird er in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren noch um schönere Flughäfen, neue Flugzeuge und gefragte Features erweitert. Deshalb ist der Flug-Simulator völlig zurecht auf Platz eins der besten Simulationen 2020 gelandet.

Neben vielen Top-Simulationen gab’s natürlich auch viele spannende Simulationen im Mittelfeld, leider aber auch einige Enttäuschungen.

►Microsoft Flight Simulator:  https://nplay.link/FlightSimulatorStandard

 

Enttäuschungen Platz 5: Cattle and Crops

Auf Platz 5 der Enttäuschungen 2020 habt ihr das Spiel Professional Farmer: Cattle and Crops gewählt. Für viele mag das zunächst überraschend sein, weil das Spiel objektiv betrachtet wirklich solide ist und Spaß macht. Zum Verhängnis wurde Cattle and Crops aber vermutlich, dass es sich mit dem längst etablierten und umfangreichen Landwirtschafts-Simulator messen muss – und, dass die Versprechungen im Zuge der Kickstarter-Kampagne nicht erfüllt werden konnten. Groß beworben wurde 2016 eine umfangreiche, realistische Landwirtschafts-Simulation mit dynamischem Boden, Multiplayer-Support, einigen DLCs und vielem mehr. All das sollte voraussichtlich 2017 in der Version 1.0 erscheinen. Es wirkte wie eine Revolution der Landwirtschafts-Simulation. Herausgekommen ist 2020 dann aber ein Cattle and Crops mit einer Handvoll Maschinen, Mod-Support, dynamischem Boden, einigen Fruchtsorten aber ohne Multiplayer-Modus. Die Idee hinter Cattle and Crops, durch detaillierte Bodenwerte, Schlamm, bedienbare Elemente in den Fahrzeugen und komplizierte Tierbedürfnisse mehr Realismus als der LS zu bieten, ist durchaus löblich und gelingt auch. Aufgrund der fehlenden Auswahl an Karten, der sehr begrenzten Auswahl an Maschinen und Feldfrüchten (Kartoffeln und Rüben gibt’s zum Beispiel aktuell gar nicht) und aufgrund des fehlenden Multiplayer-Modus sind viele Spieler offenbar enttäuscht vom Spiel. Fairerweise muss man allerdings sagen: Auf Steam sind die Kunden durchaus zufrieden, denn sie goutierten Cattle and Crops mit einer 70%-Wertung. Cattle and Crops also kein Flop, wohl aber eine Enttäuschung.

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Enttäuschungen Platz 4: Truck & Logistics

Auf Platz 4 der schlechtesten Simulatoren 2020 habt ihr das Spiel Truck & Logistics gewählt. Das befindet sich noch in der Early Access-Phase, könnte sich im Laufe des Jahres also noch verbessern. Zum aktuellen Zeitpunkt muss man aber nüchtern feststellen: Das Spiel hat nette Ideen, wirkt aber nicht stimmig und sieht aus wie ein mobile Game. Das könnte daran liegen, dass es auch eins ist – oder besser: dass es mal als solches gedacht war. Der Entwickler Simula Games hat nämlich bereits einen erfolgreichen Vorgänger für die mobilen Plattformen entwickelt und auch Truck & Logistics wird eines Tages für mobile Endgeräte erscheinen. In der 2020 erschienenen PC-Version geht es darum, Waren von A nach B zu transportieren. Das passiert entweder mit dem LKW oder mit kleineren Transportfahrzeugen. Das besondere am Spiel: Man fährt nicht nur, man muss die Waren und Container auch mit speziellen Fahrzeugen auf die Fahrzeuge heben. Das macht sowohl im Singleplayer als auch im Multiplayer durchaus Spaß. Und die Macher konnten sich zumindest für einige Fahrzeuge sogar Lizenzen sichern. Allerdings wird’s schnell repetitiv, die Grafik ist teils unterirdisch, die Fahrzeugmodelle variieren stark in der Qualität, es gibt teils lustige, teils nervige Bugs, das Overlay sieht lieblos gestaltet aus, die Fahrphysik ist ausbaufähig – kurz zusammengefasst also: das Ding ist nicht der Brüller. Wie gesagt: Alles noch Early Access, dass das Spiel bis zur finalen Release allerdings noch den nötigen Quantensprung macht, darf zumindest bezweifelt werden. Aber weiß, vielleicht gibt’s ja ne Überraschung.

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Enttäuschungen Platz 3: Bus Mechanic Simulator

Auf Platz 3 wurde der Bus Mechanic Simulator gewählt. Hier geht es darum, Busse zu reparieren. Und auch hier gilt: Das Spiel ist kein Schrott, aber so richtig spannend ist es eben auch nicht. Insgesamt drei Bustypen – ein Solobus, ein Gelenkbus und ein Doppeldeckerbus – werden mit unterschiedlichen Fehlern in die Werkstatt gefahren. Der Spieler muss dann den Fehler finden und reparieren. Mal ist es nur ein Sitz, der ausgetauscht werden muss, mal eine Tür, manchmal sind es aber auch Bauteile am Motor. Das kann schonmal kompliziert werden. Erstaunlich ist bei dem Spiel der Detailgrad der Prozesse. Über 2000 Elemente sollen bei dem Spiel laut Beschreibung montiert bzw. repariert werden können. Ich hab’s zwar nicht mit ner Strichliste überprüft, es klingt aber plausibel. Auch die Fahrzeugmodelle sind realistisch modelliert und mit einer Lizenz von MAN versehen. Klingt zunächst gut und spannend und ja – man lernt im Spiel auch viel über den technischen Aufbau eines Busses. Nur man muss ein ausgesprochener Busfanatiker sein, um sich dafür über längere Zeit begeistern zu können. Es fehlt an einer Auswahl von Bussen, an einem Testparkour, auf dem sich die verbauten Ersatzteile testen lassen, ja – einfach schlicht an Abwechslung. Bereits nach einer Stunde ist man gefangen im schnöden Werkstattaltag: Bus fährt rein, Liste zeigt das kaputte Element an, man repariert das Teil. Dann heißt es „Abfahrt“ und der nächste Bus kommt rein. Für Busmechanik-Fans also vielleicht spannend, für den Simulations-Mainstream ungeeignet und deshalb auf Platz 3 gelandet.

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Enttäuschungen Platz 2: Warehouse Simulator

Und ab nun geht’s ans Eingemachte, denn die folgenden Simulatoren sind von Euch zu den schlechtesten des Jahres 2020 gewählt worden. Auf Platz 2: der Warehouse Simulator. Beim besten Willen: diesem Spiel kann man kaum etwas positives abgewinnen. Im Simulator lädt man Paletten mit unterschiedlicher Beladung mit einem Gabelstapler auf und lädt sie dann auf dem LKW oder einem Pickup wieder ab. Bei einigen Aufträgen muss man zusätzlich ein paar Meter mit dem Transportfahrzeug zurücklegen, aber kein Witz: Das ist auch schon der gesamte Umfang des Spiels. Es gibt keine Herausforderungen, keine unterschiedlichen Staplermodelle, keine Steigerung. Und der Knaller an dem Ding ist: Das Gameplay ist so dermaßen schlecht, dass selbst der größte Staplerfan der Welt nach 3 Minuten die Lust verlieren dürfte. Dazu serviert der Entwickler noch Grafikfehler, Gameplay-Bugs und – ach lassen wa das. Das Ding ist ne Katastrophe. Und für alle, die jetzt auf den Early Access-Status hinweisen: Ja, der Warehouse Simulator ist noch in der Early Access-Phase auf Steam. Aber nach einigen Jahren in der Simulationsszene wissen wir glaube ich alle: Es gibt so Projekte, die werden nichts mehr. Hat vermutlich auch der Entwickler erkannt, von ihm gibt’s nämlich schon seit Monaten kein richtiges Update mehr. Kannste dir nicht ausdenken. Immerhin: bei der Grafik war man noch einigermaßen bemüht und preislich ist der Kauf mit 7 Euro zumindest verkraftbar.

►Warehouse Simulator: https://nplay.link/WarehouseSimulator

 

Enttäuschungen Platz 1: Sprengmeister – die Simulation

Platz 1 der schlechtesten Simulatoren 2020 kommt – wie im Vorjahr auch – von dem Publisher UIG. Selbst mit dem wohlwollendsten Blick kann man beim Spiel „Sprengmeister – die Simulation“ nichts finden, also wirklich gar nichts finden, was dieses Spiel in irgendeiner Weise kaufenswert macht. Ich mein, wer spielt sowas?
Richtig – ich spiel sowas – jedenfalls hab‘ ich’s mal für dieses Video gespielt und die Show wirklich genossen. Eigentlich geht es darum, unterschiedliche Objekte und Gebäude zu sprengen. Grafisch ist das Ding schon kein Genuss, aber physikalisch ist es so dermaßen schlecht – wie kann sowas sein? Und im Laufe des Spiels wird’s auch nicht besser. Man bekommt hier also schon wenig geboten und das, was man geboten bekommt, sieht furchtbar aus und ist fehlerhaft. Na vielen Dank. Und wer jetzt fragt: Moment mal: Ist das Spiel wirklich neu? Vermutlich nicht. Denn der Publisher hat in der Vergangenheit gern alte Simulationen auf Steam unter neuem Namen veröffentlicht. Ob das auch hier der Fall war, konnt‘ ich zwar nicht herausfinden, in dem Ranking ist es aber gelandet, weil es laut Steam offiziell am 24. November 2020 für knapp 8 Euro released wurde. Und dank des Feuerwerks der Simulationskunst hat es sich Platz 1 der schlechtesten Simulatoren 2020 redlich verdient.

►Sprengmeister – die Simulation: https://nplay.link/SprengmeisterdieSimulation